• Lilia und ihre Familie aus Moldau Lilia und ihre Familie aus Moldau

Lilia hat Angst, dass es morgen nichts zu essen gibt

Ein Topf auf dem Gaskocher, zwei Betten für fünf Menschen und ein Loch in der Wand, durch das der Wind pfeift. Das ist Lilias Alltag. Was sie sich wünscht? Dass ihre Mama nie alt wird. Was sie braucht? Ihre Hilfe.

Ein Zuhause ohne fließendes Wasser – aber mit Hoffnung

In einem kleinen Dorf im Süden Moldaus lebt die vierjährige Lilia mit ihrer Mutter und ihren drei Geschwistern in bitterer Armut. Das Haus, in dem sie wohnen, hat kein Badezimmer, keine Toilette und kein fließendes Wasser. Es gibt nur zwei Betten – für fünf Personen. Und doch ist es der erste Ort, an dem sich Lilia ein wenig sicher fühlen kann. Denn hier hat die Gewalt endlich aufgehört.

Eine Kindheit voller Angst – und ein Neuanfang

Lilia kennt ihren Vater kaum. Doch ihre Erinnerungen an ihn sind von Angst und Schmerz geprägt. „Er hat immer geschrien und geschlagen“, erinnert sich Lilias großer Bruder Alexei, der einmal Polizist werden möchte, „damit böse Väter ins Gefängnis kommen.“ Über zehn Jahre lang hat Mama Nina die Gewalt ihres Mannes ertragen. Immer wieder floh sie, immer wieder kehrte sie zurück – aus Angst, aus Scham, aus Hoffnung, dass er sich ändern würde.

Doch das Leiden wurde so groß, dass Nina gemeinsam mit ihren Kindern in ein Frauenhaus floh – ein Ort, an dem sie zum ersten Mal wieder atmen konnte.

Lilia – ein stilles Kind mit großer Last

Lilia ist das jüngste Kind. Sie isst nur im Gitterbett und spricht kaum – alles Zeichen tiefer seelischer Verletzungen.

Lilia, 4 Jahre, aus Moldau
„Mama sagt, ich soll nicht erzählen, dass wir fast nichts zu essen haben“
Lilia, 4 Jahre

Sie sagt es ernst, ohne Klage und als wäre das eine Selbstverständlichkeit. Dabei spricht aus ihren Worten eine große Not. Trotz ihres jungen Alters hat Lilia bereits gelernt, dass man es lieber für sich behält, wenn es zu Hause nicht genug zu essen gibt.

In der notdürftigen Küche steht ein einzelner Topf mit dünner Suppe auf einem Gaskocher. Oft reicht das Essen nicht. An solchen Tagen versteckt Lilia ein Stück Brot unter ihrem Kopfpolster – aus Angst, am nächsten Tag wieder hungern zu müssen.

Bitte helfen Sie, damit Kinder wie Lilia kein Brot verstecken müssen, sondern ohne Hunger und Angst schlafen gehen können.

Nina arbeitet hart, doch das Geld reicht nicht

Nina arbeitet hart – auf Feldern, bei Nachbarn, als Haushaltshilfe. Doch oft wird sie nur mit Mehl, Kartoffeln oder Öl bezahlt. Geld ist Mangelware. Und trotzdem schafft sie es, ihr Zuhause sauber und ordentlich zu halten. Lange Zeit schämte sich Nina, auf Unterstützung angewiesen zu sein. Heute ist sie stolz, dass sie gelernt hat Hilfe anzunehmen, um ihren Kindern eine bessere Zukunft bieten zu können.

Wie CONCORDIA hilft

CONCORDIA begleitet Familien wie die von Lilia seit vielen Jahren. Unsere Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter helfen mit:

  • Lebensmittel- und Hygienepaketen
  • psychologischer Unterstützung für traumatisierte Kinder
  • Kleidung, Schuhen und Schulmaterialien
  • Brennholz und vielem mehr

Das undichte Dach des Hauses konnte Nina mit der Hilfe von CONCORDIA notdürftig reparieren. Doch innen klafft noch immer ein Loch in der Wand. Die Feuchtigkeit kriecht ins Zimmer, der Wind pfeift durch die Ritzen.

Ihre Hilfe wird gebraucht

Damit Lilia und ihre Geschwister gesund aufwachsen können, braucht es Ihre Unterstützung: Eine gesunde und ausgewogenen Ernährung, passende Kleidung und vieles mehr. Mit Ihrer Spende schenken Sie ein Lebensmittelpaket an Familien wie die von Lilia oder ermöglichen einem traumatisierten Kind psychologische Betreuung. Jeder Beitrag zählt.

Bitte helfen Sie