Sie wollen mehr darüber wissen, wie es den Kindern in unseren Projekten geht? Sich laufend über die aktuellen Entwicklungen in unseren Hilfsprojekten und Einrichtungen informieren?

Wir freuen uns über Ihr Interesse und senden Ihnen gerne regelmäßig unseren CONCORDIA Rundbrief zu! 


November 2018

Liebe Freunde!

Es ist kalt und bald wird die Nacht hereinbrechen. Der Supermarkt am Stadtrand von Chișinău ist mit weihnachtlichem Plastikschmuck dekoriert, ein paar Lampen werfen ihr mattes Licht auf die Straße. Am Parkplatz herrscht reger Betrieb. Zwischen den Autos ein Bub mit einem Einkaufswagen, in dem ein paar Blumen liegen. Ein kleiner Rosenkavalier. Mathei heißt er, er ist neun Jahre alt und oft hier, um Blumen zu verkaufen, erzählt er mir.

Mathei ist zart für sein Alter und zu dünn angezogen für die Jahreszeit, nur eine leichte Jacke über T-Shirt und Jeans, aber eigentlich alles recht ordentlich. Er könnte auch das Kind von Kunden sein, die hier einkaufen. Meine Fragen beantwortet er nur zögerlich, wahrscheinlich hat er Angst, dass er vertrieben wird. Er sagt, dass viele Menschen vorbeihetzen, ihn nicht beachten oder verscheuchen. Manche kaufen eine Rose, andere drohen mit Schlägen. Keine Zeit für bettelnde Kinder, Weihnachtseinkäufe wollen erledigt werden. Gelegentlich kommt die Polizei vorbei, dann versteckt er sich – so wie die anderen Kinder, die im Supermarkt betteln, etwas zu verkaufen versuchen oder kleine Diebstähle begehen.

Ich gebe ihm einen Schokoriegel, den er gierig verschlingt. Den zweiten steckt er ein, für später. Wo er am Abend hingehen wird, frage ich ihn, ob er denn ein Zuhause habe? Er schaut weg, damit ich die Tränen in seinen Augen nicht sehe, will über seine Familie nicht sprechen. Er komme schon zurecht, sagt er und wirkt plötzlich sehr erwachsen – zu erwachsen. Einer der größeren Buben habe ihm versprochen, ihn heute mitzunehmen zu einem Abbruchhaus ganz in der Nähe. Strom und Wasser gibt es dort nicht, das Dach ist kaputt, aber die untere Etage ist trocken. Viele Kinder übernachten im Winter dort, so Mathei.

Mein Herz ist schwer. Kinder auf Herbergssuche. Beinahe wäre ich an Mathei vorbeigelaufen. Auch ich hatte es eilig. Mathei getroffen zu haben, das ist meine Weihnachtsgeschichte. Einmal mehr wird mir bewusst, dass ich die Augen offen halten muss, um nicht vorbeizugehen an Kindern wie Mathei. Sie niemals übersehen. Wie dankbar ich bin, dass wir helfen können!

Von Herzen wünsche ich Euch eine Weihnachtsgeschichte, die Euch Hoffnung und Zuversicht schenkt.

Euer
Pater Markus Inama SJ

Lesen Sie hier unser Weihnachtskärtchen!


Oktober 2018

Ulla Konrad berichtet von der CONCORDIA Grundschule am Stadtrand von Ploieşti, in der benachteiligte Kinder eine Chance auf Bildung bekommen.

Lesen Sie hier den Brief von Ulla Konrad.

Hier finden Sie nähere Informationen zu unserer Grundschule sowie einen Plan der Grundschule.


August 2018

Ulla Konrad berichtet von einem neuen Projekt, dem Hostel in Bukarest - es bietet Gästen eine Herberge und unseren Jugendlichen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Hier lesen Sie den Brief von Ulla Konrad.

Unser Kärtchen zu Eröffnung des Social Business in Bukarest.


Juni 2018

Pater Markus Inama SJ erzählt von einer besonders berührenden Begegnung mit Kindern in Sofia - lernen Sie unseren kleinen Wladi kennen.

Hier können Sie den Brief von P. Markus Inama lesen.

Unser Schulschlusskärtchen 2018.


Osterbrief 2018

Unsere Arbeit bei CONCORDIA bringt täglich Herausforderungen, manchmal ist „das Helfen“ schwer. Aber wenn wir Kindern wie dem kleinen Mihail helfen können, sind wir dankbar und erleichtert.

Hier lesen Sie den Osterbrief von Ulla Konrad.

Unser Osterkärtchen zum Brief.


Weihnachtsbrief 2017

Unser Weihnachtswunder: Eine junge Mutter findet mit ihrem Neugeborenen zu Weihnachten Herberge bei CONCORDIA Rumänien.

Hier können Sie den Weihnachtsbrief von Ulla Konrad lesen.

Unser Weihnachtskärtchen 2017.


Oktober 2017

2007 hat Pater Markus Inama SJ mit dem Aufbau des Sozialzentrums Sveti Konstantin im bulgarischen Sofia begonnen. 2017 zieht er ein Resümee des Projekts, das ihm ganz besonders am Herzen liegt.

Hier können Sie den Oktoberbrief von P. Markus Inama lesen.

FOLDER Sozialzentrum Orlandovtzi

"Wie im Dschungel"


September 2017

In unseren Pflegefamilien und Familienhäusern in der Republik Moldau nehmen wir Geschwisterkinder gemeinsam auf, damit sie in der Geborgenheit einer Familie aufwachsen können. Ulla Konrad erzählt aus der Republik Moldau.

Hier können sie den Herbstbrief von Ulla Konrad lesen.

Unsere Karte zum Rundbrief.


Juni 2017

Dass Kinder aus Armutsgründen nicht zur Schule gehen können, ist für uns unfassbar. Das darf einfach nicht sein! Ulla Konrad besucht das Armenviertel von Ploiești.

Hier können sie den Sommerbrief von Ulla Konrad lesen.

Unsere Karte zum Rundbrief.


Ostern 2017

Zu Ostern, dem christlichen Fest der Auferstehung und des Neubeginns, denke ich an Simeon, ein für mich ganz besonderes Kind.

Hier können Sie den Osterbrief von P. Markus Inama lesen.

Unser Osterkärtchen zum Brief.


Advent 2016

Ich zünde eine Kerze an und denke an meine Besuche bei Stefan und Ioana, die mit ihren vier Kindern in einem moldauischen Dorf leben. 

Hier können Sie den Adventbrief von P. Markus Inama lesen.

Unser Weihnachtskärtchen 2016.


Oktober 2016

P. Markus Inama über 25-jähriges Bestehen von CONCORDIA Sozialprojekte und Erinnerungen an seinen ersten Besuch in Sofia.

Lesen Sie hier den ganzen Rundbrief.

Folder anlässlich 25 Jahre CONCORDIA Sozialprojekte


August 2016

Brot ist etwas Existenzielles für die Kinder in Rumänien, Bulgarien und der Republik Moldau. Es gibt ihnen Trost und ein warmes Essen am Tisch bedeutet für sie Zuwendung und ein Stück Sicherheit.

Lesen Sie hier Ulla Konrads Bericht aus Rumänien.


Sommer 2016

Schock, Trauer, Wut. Nicht hinschauen, weglaufen möchte ich manchmal angesichts der Schicksale von Kindern, die von Anfang an keine Chance haben.

Lesen Sie hier den Rundbrief aus Moldau.


Ostern 2016

Ulla Konrad erzählt vom CONCORDIA Kinderhaus in Sofia.

Unseren Osterrundbrief könne sie hier lesen.


Weihnachten 2015

Pater Markus Inama erzählt aus der Republik Moldau von einer Kuh als Weihnachtswunsch.

Lesen Sie hier unseren Rundbrief zur Weihnachtszeit.


August 2015

Pater Markus Inama über seine Eindrücke in Mimiu, einer Roma-Siedlung am Stadtrand von Ploiești.

Den ganzen Rundbrief gibt's hier zum Nachlesen.


Juni 2015

Ulla Konrad besuchte die "Casa Hannes" und lernte dort zwei ungewöhliche Bewohner kennen.

Ihre Eindrücke beschreibt sie hier.


Ostern 2015

Frühling in der CONCORDIA Wohngruppe in Bankia, einem Vorort von Sofia: Die kleine Albena freut sich ganz besonders auf den Besuch von Pater Markus Inama.

Hier geht's zur Nachlese.

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