Sie wollen mehr darüber wissen, wie es den Kindern in unseren Projekten geht? Sich laufend über die aktuellen Entwicklungen in unseren Hilfsprojekten und Einrichtungen informieren?

Wir freuen uns über Ihr Interesse und senden Ihnen gerne regelmäßig unseren CONCORDIA Rundbrief zu!


Juni 2019

Liebe Freunde!

Manchmal geht auch den größten Optimisten die Kraft aus. Wenn wir selbst nicht mehr das Gefühl haben wirksam zu sein, wenn wir die Orientierung verlieren und uns alleingelassen fühlen. Dann zu sagen, ich kann nicht mehr, ich brauche Schutz und Ruhe, ist oft der einzige Ausweg. Die eigene Verletzlichkeit, Verwundbarkeit und Menschlichkeit zu spüren. Mir geht es gerade so. Auch in der Sozialarbeit ist es wichtig, sich eine Schwäche zuzugestehen und die dunklen Momente zu spüren. Oder wie könnten wir anders einen Bezug zur Welt, einen Bezug zu den Menschen halten, wenn wir uns nicht auch selbst als zutiefst menschlich, verletzlich und endlich fühlen?

Es ist letztlich Ehrfurcht vor dem Leben und seiner Zerbrechlichkeit, Ehrfurcht vor dem Wunder des Lebens. Diese Gedanken beschäftigen mich als ich Angel, einen lieben braunhaarigen achtjährigen Buben in Sofia wieder treffe. Seine Geschichte – so dunkel sie begonnen hat – so in einem Wunder endet sie.

Angel ist noch ein Baby, als seine Mutter die Familie verlässt. Den Grund kennen wir nicht. Der Vater bemüht sich redlich, kümmert sich um den Buben, aber er lebt immer an der Grenze. Kaum Arbeit, kaum Einkommen. Als er vor zwei Jahren zu uns kommt mit Angel, sucht er Unterstützung nur untertags, damit er arbeiten kann. Bald aber verschwindet er ganz, holt Angel auch am Wochenende nicht mehr ab.

Meine Kollegin, die CONCORDIA Sozialarbeiterin, sucht erfolglos nach Angels Vater. Seinen Schlafplatz in der Armensiedlung hat ein fremder Mann eingenommen, die wenigen Habseligkeiten sind mit ihm verschwunden. Alle Verbindungen sind gekappt. Immer verzweifelter versucht der Bub, seinen Vater anzurufen, aber niemand hebt ab. Wie verlassen fühlt sich dieses Kind! Angel verliert alle Kraft und seinen Lebensmut, er beginnt einzunässen. Seine Trauer um den geliebten Vater ist unerträglich für uns. Wir müssen eine Entscheidung treffen. Angel kommt in eine Wohngruppe, in der Kinder zusammen leben, die keinen elterlichen Kontakt mehr haben.

Zwei Jahre später hat Angel wieder Freude am Leben. Er ist ein unglaubliches, ganz besonderes Kind, so strahlend und fröhlich und voller Leben. Es geht ihm gut. Aber seine Sehnsucht nach einer richtigen Familie ist einfach da. Und groß in ihm – so spricht er auch darüber.

Und dann passiert es: das – sein – Wunder. Eine Familie aus der Nachbarschaft der Wohngruppe hat ihn kennengelernt und beschlossen, ihn ganz bei sich aufzunehmen. Jetzt lebt Angel bei seiner neuen Familie. Er ist ausgeglichener und ganz oft zufrieden. Er wird geliebt von seinen neuen Eltern, man sorgt sich um ihn und für ihn, und er hat Kontakt zu seiner alten „CONCORDIA Familie“.

Angels größter Traum hat sich erfüllt. Das gibt auch mir neue Kraft, macht mir Hoffnung, dass wir für unsere Kinder einen guten Weg ins Leben finden können. Mit der Hilfe von offenen, herzenswarmen, wohlwollenden Menschen, die unsere Kinder begleiten. In der Nähe, wie in der Ferne.

Wir sind füreinander da! Danke für Eure Verbundenheit!

Eure Ulla Konrad

Lesen Sie hier das Kärtchen zu unserem Rundbrief.


März 2019

Pater Markus Inama SJ berichtet vom kleinen Ilian, der von Geburt an mehrfach behindert ist und von seiner Mutter Mariana hingebungsvoll gepflegt wird.

Lesen Sie hier den Brief von Pater Markus Inama SJ.

Hier finden Sie unser Osterkärtchen!


November 2018

Pater Markus Inama SJ berichtet von Mathei, einem kleinen Buben, der vor einem Supermarkt in Chișinău Rosen verkauft, um sein Leben zu finanzieren.

Lesen Sie hier den Brief von Pater Markus.

Hier finden Sie unser Weihnachtskärtchen!


Oktober 2018

Ulla Konrad berichtet von der CONCORDIA Grundschule am Stadtrand von Ploieşti, in der benachteiligte Kinder eine Chance auf Bildung bekommen.

Lesen Sie hier den Brief von Ulla Konrad.

Hier finden Sie nähere Informationen zu unserer Grundschule sowie einen Plan der Grundschule.


August 2018

Ulla Konrad berichtet von einem neuen Projekt, dem Hostel in Bukarest - es bietet Gästen eine Herberge und unseren Jugendlichen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Hier lesen Sie den Brief von Ulla Konrad.

Unser Kärtchen zu Eröffnung des Social Business in Bukarest.


Juni 2018

Pater Markus Inama SJ erzählt von einer besonders berührenden Begegnung mit Kindern in Sofia - lernen Sie unseren kleinen Wladi kennen.

Hier können Sie den Brief von P. Markus Inama lesen.

Unser Schulschlusskärtchen 2018.


Osterbrief 2018

Unsere Arbeit bei CONCORDIA bringt täglich Herausforderungen, manchmal ist „das Helfen“ schwer. Aber wenn wir Kindern wie dem kleinen Mihail helfen können, sind wir dankbar und erleichtert.

Hier lesen Sie den Osterbrief von Ulla Konrad.

Unser Osterkärtchen zum Brief.


Weihnachtsbrief 2017

Unser Weihnachtswunder: Eine junge Mutter findet mit ihrem Neugeborenen zu Weihnachten Herberge bei CONCORDIA Rumänien.

Hier können Sie den Weihnachtsbrief von Ulla Konrad lesen.

Unser Weihnachtskärtchen 2017.


Oktober 2017

2007 hat Pater Markus Inama SJ mit dem Aufbau des Sozialzentrums Sveti Konstantin im bulgarischen Sofia begonnen. 2017 zieht er ein Resümee des Projekts, das ihm ganz besonders am Herzen liegt.

Hier können Sie den Oktoberbrief von P. Markus Inama lesen.

FOLDER Sozialzentrum Orlandovtzi

"Wie im Dschungel"


September 2017

In unseren Pflegefamilien und Familienhäusern in der Republik Moldau nehmen wir Geschwisterkinder gemeinsam auf, damit sie in der Geborgenheit einer Familie aufwachsen können. Ulla Konrad erzählt aus der Republik Moldau.

Hier können sie den Herbstbrief von Ulla Konrad lesen.

Unsere Karte zum Rundbrief.


Juni 2017

Dass Kinder aus Armutsgründen nicht zur Schule gehen können, ist für uns unfassbar. Das darf einfach nicht sein! Ulla Konrad besucht das Armenviertel von Ploiești.

Hier können sie den Sommerbrief von Ulla Konrad lesen.

Unsere Karte zum Rundbrief.


Ostern 2017

Zu Ostern, dem christlichen Fest der Auferstehung und des Neubeginns, denke ich an Simeon, ein für mich ganz besonderes Kind.

Hier können Sie den Osterbrief von P. Markus Inama lesen.

Unser Osterkärtchen zum Brief.


Advent 2016

Ich zünde eine Kerze an und denke an meine Besuche bei Stefan und Ioana, die mit ihren vier Kindern in einem moldauischen Dorf leben. 

Hier können Sie den Adventbrief von P. Markus Inama lesen.

Unser Weihnachtskärtchen 2016.


Oktober 2016

P. Markus Inama über 25-jähriges Bestehen von CONCORDIA Sozialprojekte und Erinnerungen an seinen ersten Besuch in Sofia.

Lesen Sie hier den ganzen Rundbrief.

Folder anlässlich 25 Jahre CONCORDIA Sozialprojekte


August 2016

Brot ist etwas Existenzielles für die Kinder in Rumänien, Bulgarien und der Republik Moldau. Es gibt ihnen Trost und ein warmes Essen am Tisch bedeutet für sie Zuwendung und ein Stück Sicherheit.

Lesen Sie hier Ulla Konrads Bericht aus Rumänien.


Sommer 2016

Schock, Trauer, Wut. Nicht hinschauen, weglaufen möchte ich manchmal angesichts der Schicksale von Kindern, die von Anfang an keine Chance haben.

Lesen Sie hier den Rundbrief aus Moldau.


Ostern 2016

Ulla Konrad erzählt vom CONCORDIA Kinderhaus in Sofia.

Unseren Osterrundbrief könne sie hier lesen.


Weihnachten 2015

Pater Markus Inama erzählt aus der Republik Moldau von einer Kuh als Weihnachtswunsch.

Lesen Sie hier unseren Rundbrief zur Weihnachtszeit.


August 2015

Pater Markus Inama über seine Eindrücke in Mimiu, einer Roma-Siedlung am Stadtrand von Ploiești.

Den ganzen Rundbrief gibt's hier zum Nachlesen.


Juni 2015

Ulla Konrad besuchte die "Casa Hannes" und lernte dort zwei ungewöhliche Bewohner kennen.

Ihre Eindrücke beschreibt sie hier.


Ostern 2015

Frühling in der CONCORDIA Wohngruppe in Bankia, einem Vorort von Sofia: Die kleine Albena freut sich ganz besonders auf den Besuch von Pater Markus Inama.

Hier geht's zur Nachlese.

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