Die Coronakrise wird für viele zu einer Überlebenskrise

Das Coronavirus betrifft jeden von uns auf individueller Ebene. Aber wie ist die Situation in den Ländern, in denen wir arbeiten?

Im Vergleich zum wohlhabenden Österreich ist die medizinische Versorgung in unseren Projektländern durch wenig effiziente und schlecht ausgestattete Gesundheitssysteme prekär. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zwangen ganze Familien in die Isolation.
Siedlungen wurden teilweise zur Gänze abgeriegelt. CONCORDIA MitarbeiterInnen in der Republik Moldau, Bulgarien und Rumänien stehen
vor großen Herausforderungen. Als ob das Elend in den Slums nicht schon groß genug wäre, fallen die Erreger hier auf besonders fruchtbaren Boden. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal. Es gibt kein fließendes Wasser, keine Seife, keine Dusche, keine Waschmaschine.
Es ist unmöglich, Abstand zu halten, wenn große Familien auf wenigen Quadratmetern zusammenleben.

Bedürftige und sozial Schwache trifft der Virus besonders hart. Sie sind mehr denn je auf Unterstützung angewiesen. Für Armutsbetroffene ist es praktisch unmöglich, sich mit den notwendigsten Dingen zu versorgen. In vielen Dörfern und Vierteln ist CONCORDIA die einzige Organisation, die zu den Betroffenen kommt um ihnen notwendige Lebensmittel und Hygieneartikel zu bringen.

Mit großer Sorge blicken wir auf die mittelfristigen Entwicklungen, die die Pandemie verursacht. 

Die spärlichen Einkommensquellen etwa durch Müllsammeln oder als Tagelöhner sind weggebrochen, tausende Familien stehen ohne jegliches Einkommen da. In der Republik Moldau, dem ärmsten Land Europas, erwarten wir auch mittel- bis langfristig erschreckende Auswirkungen.
Nach Ausbruch der Krise sahen sich viele im Ausland lebende und arbeitende MoldauerInnen zur Heimkehr gezwungen, noch mehr Familien stehen ohne jegliches Einkommen da. Gab es bisher durch Hilfe dieser AuslandsmoldauerInnen ein klein wenig Hilfe, bleiben diese Remittances, die fast ein Drittel des moldauischen BIP ausmachten, nun fast völlig aus. In einem Land, dessen Sozialsystem schon vor der Krise am Zusammenbrechen war, braucht es unsere Hilfe mehr denn je!

Solidarität und Hilfe wird gebraucht. Bitte spendet jetzt, um denen zu helfen, die unsere Hilfe brauchen!
Unterstützt unser mobiles Team, damit kranke und schwache Menschen weiterhin mit lebensnotwendigen Lebensmitteln versorgt werden können. Jeder Euro zählt.

16 Euro kostet ein kleines Notfallpaket — enthalten sind Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel, die einem Menschen über die nächsten Tage helfen. 

Mit 30 Euro können wir ein Kind oder einen alten Menschen einen Monat lang mit warmen Mahlzeitenversorgen. 

Ein großes Notfallpaket mit Lebensmitteln, Seife und Reinigungsmitteln, Medikamenten sowie Lernmaterialien für die Kinder kostet 145 Euro. Damit ist eine Familie mit mehreren Kindern einen Monat lang mit dem Allernotwendigsten versorgt und kommt über die schlimmste Zeit.

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