Sie wollen mehr darüber wissen, wie es den Kindern in unseren Projekten geht? Sich laufend über die aktuellen Entwicklungen in unseren Hilfsprojekten und Einrichtungen informieren?

Wir freuen uns über Ihr Interesse und senden Ihnen gerne regelmäßig unseren CONCORDIA Rundbrief zu!


Mai 2020

Liebe Freunde,

Noch sind wir in Österreich viel mit uns selbst beschäftigt – Krisenmodus eben. Aber langsam entspannt sich die Situation, es wird leichter. Was passiert im übrigen Europa, in Ländern, aus denen die Medien weniger berichten? Was passiert im Osten? In unseren Projektländern, wo wir seit vielen Jahren tätig sind. Dort und bei uns hat Corona viel verändert. Ist es Ihnen auch aufgefallen: viele der Bettler sind weg, die am Eingang der Supermärkte ihren Stammplatz hatten. Leider wissen wir von CONCORDIA genau, wo sie jetzt sind!


Sie und tausende andere, die gezwungen waren, im Westen ihr Auskommen zu finden, sind bei Ausbruch der Corona-Pandemie nach Hause zurückgekehrt. Zur Familie, sich in Sicherheit bringen. Die Sicherheit von Slums und Armenvierteln. Hier spitzt sich nun die Lage zu. Wie soll man Abstand halten, wenn Großfamilien auf wenigen Quadratmetern zusammenleben? Zu sagen, wascht euch mehrmals täglich die Hände, ist fast schon zynisch. Es gibt oft kein fließendes Wasser, keine Seife, keine Dusche.

Einige Armutsghettos in Bulgarien wurden abgeriegelt, die Bewohner von der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten abgeschnitten. Unsere Kolleginnen berichten von dramatischen Umständen, auch von toten Menschen, die sie vorfinden. Nicht am Virus verstorben, sondern an Vernachlässigung. Die Angst geht um. Ärzte und Rettung gehen dort nicht mehr hin. Schnell hat man Sündenböcke gefunden, Gerüchte wurden verbreitet, dass es Roma waren, die das Virus eingeschleppt haben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu gewalttätigen Übergriffen kommt. In Krisenzeiten ist es noch einfacher, die Schuld den Schwächsten zuzuweisen.

Für uns ist klar, jetzt braucht es unsere Hilfe an allen Ecken und Enden. Unermüdlich werden bei CONCORDIA Pakete mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln geschnürt und zu den Bedürftigen gebracht. Verstärkung kommt aus den Ghettos selbst! Junge Burschen wie der siebzehnjährige Hristo etwa, der als Kind aus dem benachbarten Slum zu uns gekommen und bei uns aufgewachsen ist. Jetzt kann er etwas zurückgeben, sagt er, und gemeinsam mit unseren Leuten stellt er Essenspakete zusammen, hilft beim Verteilen.

Nicht besser ist die Lage in Rumänien und in der Republik Moldau. Unsere Sozial- und Tageszentren sind, wie vom Staat vorgeschrieben, geschlossen. Dafür arbeiten unsere Suppenküchen auf Hochtouren und liefern mehr Essen aus als je zuvor. Wir sorgen besonders für Familien und alleinlebende ältere Menschen in ländlichen Gegenden,
die niemanden haben, der sich um sie kümmert.

Staatliche Hilfe ist nicht zu erwarten. Was nach der Zeit der Diktaturen mühsam an Sozialsystemen aufgebaut wurde, ist in kürzester Zeit total zusammengebrochen. Was soll nur aus den Menschen werden, die schon zu „normalen Zeiten“, vor Corona, in bedrohlicher Armut gelebt haben? Wenn diese Krise einmal vorbei sein wird, werden die Menschen in unseren Projektländern mit unvorstellbaren Nachwirkungen zu kämpfen haben.

Mit Eurer Hilfe werden wir für sie da sein. Danke!

Eure Ulla Konrad

P.S.: Es gibt auch Erfreuliches: Den Kindern in unseren Wohngruppen geht es gut, sie leben mit drastischeren Einschränkungen und Maßnahmen als wir, aber sie haben einen gewissen Alltag gefunden und vor allem werden sie sicher versorgt. Unsere Regenbogenkinder, sie sind unser Licht. Alles wird gut – totul va fi bine schreiben und zeichnen sie für uns alle.

Lesen Sie hier das Kärtchen zu unserem Rundbrief.


Ostern 2020

Über eine holprige Piste fahre ich mit unserem Sozialarbeiter Eugen in ein kleines Dorf im Osten der Republik Moldau. Wir besuchen Cristian und seine kleine Tochter Maria. Ich war schon mehrmals hier, das Schicksal der beiden geht mir nicht aus dem Kopf.
 

Lesen Sie hier den Brief von P. Markus Inama SJ
Lesen Sie hier das Kärtchen zu unserem Rundbrief.


Advent 2019

Kiril hatte einen schwereren Start ins Leben. Von Kinderheim zu Kinderheim geschoben, entwickelte er sich zu einem verstörten, in sich gekehrten Kind. Schlussendlich hat man ihn uns anvertraut.

Lesen Sie hier den Brief von P. Markus Inama SJ

Lesen Sie hier das Kärtchen zu unserem Rundbrief.


Oktober 2019

Petko wurde in einem Slum in Sofia geboren. Er wurde eingesperrt, erniedrigt, misshandelt. Bei uns erfährt er erstmals in seinem Leben, dass Gewalt nicht "normal" ist.

Lesen Sie hier dazu den Brief von Ulla Konrad.

Lesen Sie hier mehr über die UN-Kinderrechte.


August 2019

Endlich ist es soweit: die Casa Elisabeth ist fertig. Florica ist eines der Kinder, die in der neuen familienähnlichen Wohngruppe leben werden. Ulla Konrad berichtet von ihrer ersten Begegnung mit dem kleine Mädchen.

Lesen Sie hier den Brief von Ulla Konrad.

Lesen Sie hier das Kärtchen zu unserem Rundbrief.


Juni 2019

Der kleine Angel hatte eine Sehnsucht: eine "richtige" Familie, die für ihn da ist. Wie dieser Wunsch in Erfüllung ging erzählt Ulla Konrad nach ihrem Besuch in Sofia.

Lesen Sie hier den Brief von Ulla Konrad.

Hier finden Sie das Kärtchen zu unserem Rundbrief.


März 2019

Pater Markus Inama SJ berichtet vom kleinen Ilian, der von Geburt an mehrfach behindert ist und von seiner Mutter Mariana hingebungsvoll gepflegt wird.

Lesen Sie hier den Brief von Pater Markus Inama SJ.

Hier finden Sie unser Osterkärtchen!


November 2018

Pater Markus Inama SJ berichtet von Mathei, einem kleinen Buben, der vor einem Supermarkt in Chișinău Rosen verkauft, um sein Leben zu finanzieren.

Lesen Sie hier den Brief von Pater Markus.

Hier finden Sie unser Weihnachtskärtchen!


Oktober 2018

Ulla Konrad berichtet von der CONCORDIA Grundschule am Stadtrand von Ploieşti, in der benachteiligte Kinder eine Chance auf Bildung bekommen.

Lesen Sie hier den Brief von Ulla Konrad.

Hier finden Sie nähere Informationen zu unserer Grundschule sowie einen Plan der Grundschule.


August 2018

Ulla Konrad berichtet von einem neuen Projekt, dem Hostel in Bukarest - es bietet Gästen eine Herberge und unseren Jugendlichen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Hier lesen Sie den Brief von Ulla Konrad.

Unser Kärtchen zu Eröffnung des Social Business in Bukarest.


Juni 2018

Pater Markus Inama SJ erzählt von einer besonders berührenden Begegnung mit Kindern in Sofia - lernen Sie unseren kleinen Wladi kennen.

Hier können Sie den Brief von P. Markus Inama lesen.

Unser Schulschlusskärtchen 2018.


Osterbrief 2018

Unsere Arbeit bei CONCORDIA bringt täglich Herausforderungen, manchmal ist „das Helfen“ schwer. Aber wenn wir Kindern wie dem kleinen Mihail helfen können, sind wir dankbar und erleichtert.

Hier lesen Sie den Osterbrief von Ulla Konrad.

Unser Osterkärtchen zum Brief.


Weihnachtsbrief 2017

Unser Weihnachtswunder: Eine junge Mutter findet mit ihrem Neugeborenen zu Weihnachten Herberge bei CONCORDIA Rumänien.

Hier können Sie den Weihnachtsbrief von Ulla Konrad lesen.

Unser Weihnachtskärtchen 2017.


Oktober 2017

2007 hat Pater Markus Inama SJ mit dem Aufbau des Sozialzentrums Sveti Konstantin im bulgarischen Sofia begonnen. 2017 zieht er ein Resümee des Projekts, das ihm ganz besonders am Herzen liegt.

Hier können Sie den Oktoberbrief von P. Markus Inama lesen.

FOLDER Sozialzentrum Orlandovtzi

"Wie im Dschungel"


September 2017

In unseren Pflegefamilien und Familienhäusern in der Republik Moldau nehmen wir Geschwisterkinder gemeinsam auf, damit sie in der Geborgenheit einer Familie aufwachsen können. Ulla Konrad erzählt aus der Republik Moldau.

Hier können sie den Herbstbrief von Ulla Konrad lesen.

Unsere Karte zum Rundbrief.


Juni 2017

Dass Kinder aus Armutsgründen nicht zur Schule gehen können, ist für uns unfassbar. Das darf einfach nicht sein! Ulla Konrad besucht das Armenviertel von Ploiești.

Hier können sie den Sommerbrief von Ulla Konrad lesen.

Unsere Karte zum Rundbrief.


Ostern 2017

Zu Ostern, dem christlichen Fest der Auferstehung und des Neubeginns, denke ich an Simeon, ein für mich ganz besonderes Kind.

Hier können Sie den Osterbrief von P. Markus Inama lesen.

Unser Osterkärtchen zum Brief.


Advent 2016

Ich zünde eine Kerze an und denke an meine Besuche bei Stefan und Ioana, die mit ihren vier Kindern in einem moldauischen Dorf leben. 

Hier können Sie den Adventbrief von P. Markus Inama lesen.

Unser Weihnachtskärtchen 2016.


Oktober 2016

P. Markus Inama über 25-jähriges Bestehen von CONCORDIA Sozialprojekte und Erinnerungen an seinen ersten Besuch in Sofia.

Lesen Sie hier den ganzen Rundbrief.

Folder anlässlich 25 Jahre CONCORDIA Sozialprojekte


August 2016

Brot ist etwas Existenzielles für die Kinder in Rumänien, Bulgarien und der Republik Moldau. Es gibt ihnen Trost und ein warmes Essen am Tisch bedeutet für sie Zuwendung und ein Stück Sicherheit.

Lesen Sie hier Ulla Konrads Bericht aus Rumänien.


Sommer 2016

Schock, Trauer, Wut. Nicht hinschauen, weglaufen möchte ich manchmal angesichts der Schicksale von Kindern, die von Anfang an keine Chance haben.

Lesen Sie hier den Rundbrief aus Moldau.


Ostern 2016

Ulla Konrad erzählt vom CONCORDIA Kinderhaus in Sofia.

Unseren Osterrundbrief könne sie hier lesen.


Weihnachten 2015

Pater Markus Inama erzählt aus der Republik Moldau von einer Kuh als Weihnachtswunsch.

Lesen Sie hier unseren Rundbrief zur Weihnachtszeit.


August 2015

Pater Markus Inama über seine Eindrücke in Mimiu, einer Roma-Siedlung am Stadtrand von Ploiești.

Den ganzen Rundbrief gibt's hier zum Nachlesen.


Juni 2015

Ulla Konrad besuchte die "Casa Hannes" und lernte dort zwei ungewöhliche Bewohner kennen.

Ihre Eindrücke beschreibt sie hier.


Ostern 2015

Frühling in der CONCORDIA Wohngruppe in Bankia, einem Vorort von Sofia: Die kleine Albena freut sich ganz besonders auf den Besuch von Pater Markus Inama.

Hier geht's zur Nachlese.

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