Sie wollen mehr darüber wissen, wie es den Kindern in unseren Projekten geht? Sich laufend über die aktuellen Entwicklungen in unseren Hilfsprojekten und Einrichtungen informieren?

Wir freuen uns über Ihr Interesse und senden Ihnen gerne regelmäßig unseren CONCORDIA Rundbrief zu!


Juni 2020

Liebe Freunde,


Endlich. Das Leben geht weiter. Wir kehren an unsere Arbeitsplätze zurück, die Kinder sind wieder in der Schule, zumindest für ein paar Wochen, bis zu den Ferien. Aufatmen, beginnende Normalität. Nur dass es kein normaler Sommer wird. Nicht bei uns und erst recht nicht in unseren Projektländern. In den Armenvierteln am Rande der Gesellschaft. Wo das Virus auf besonders wenig Widerstand gestoßen ist.

Noch immer kann ich nicht hinfahren. Aber die rumänischen KollegInnen schicken mir Fotos und erzählen, wie es unseren Schützlingen geht. Wir telefonieren viel in diesen Tagen. Von „Dallas“ erzählen sie, einem Armenviertel, in dem seit mehr als 30 Jahren kinderreiche Familien in desolaten Hütten leben. In ihrer Sehnsucht nach einem besseren Leben haben sie ihr Viertel nach der amerikanischen Fernsehserie benannt.
Ihr Traum von reich und schön. Wieder einmal ausgeträumt. Wieder einmal leben die Familien von der Hand in den Mund. Selbst das Sammeln und Verkaufen von Plastikmüll, für viele der einzige Erwerb, ist nicht mehr möglich. Auch die wenigen, die kleine Arbeitsverträge hatten, sind jetzt arbeitslos. Unermüdlich sind unsere Sozialarbeiterinnen unterwegs in den Slums und bringen Lebensmittel, versorgen die Familien mit dem Notwendigsten. Nach Ausbruch der Corona-Krise habe ich Sie dafür um Hilfe gebeten, die Sie uns berührend großzügig
gewährt haben.

Jetzt gilt unsere größte Sorge den Kindern. Ende September erst werden die Schulen wieder starten. Was geschieht mit den Kindern bis dahin? Werden alle im Herbst wieder zur Schule kommen oder müssen die Älteren dann zum Lebensunterhalt der Familie beitragen? Was ist mit den schwächsten Schülern, Kindern mit Beeinträchtigungen, mit besonderen Bedürfnissen? Einige kenne ich – Anemona, Viola, Narcis. So schön sind ihre Blumennamen, so viel aufblühendes Leben, geht mir durch den Kopf. Dabei haben sie es besonders schwer. Narcis hat einen Sprachfehler, braucht viel Zuwendung, die beiden Mädchen sind auffällig in ihrem Verhalten, hinken in ihrer Entwicklung gleichaltrigen Schulkameradinnen hinterher.

Es ist bitter, dass wir unsere Tageszentren noch geschlossen halten müssen, gerade jetzt brauchen die Kinder unsere Förderung und Aufmerksamkeit so dringend. Auch in Rumänien müssen Eltern ihre Kinder seit Monaten zuhause betreuen. In den Slums
ist das fast unmöglich. Es gibt kein Lernmaterial, kaum Raum für Konzentration, für Rückzug, zum Lernen, von Videounterricht nicht zu reden. Viele Eltern wollen so gern helfen, können aber selber nicht schreiben und lesen. Wie sollen sie ihre Kinder „unterrichten“?
Wir haben überlegt, was wir tun, wie wir helfen können: In den vor uns liegenden Monaten muss es uns gelingen, sie in einer Art „mobilen Sommercamps“ aufzufangen.

Hefte, Stifte, Papier verteilen. Mit ihnen lernen, sie fördern, wo sie Hilfe brauchen. Damit sie im nächsten Schuljahr mithalten können, den Anschluss nicht verpassen. Drauf schauen, dass die Kinder nicht abdriften in Bettelei oder gar Kriminalität. Die Kinder waren so lange auf engstem Raum eingesperrt, ohne eine sinnvolle Beschäftigung. Jetzt muss auch eine unbeschwerte Zeit kommen zum Lachen und Spielen, damit ihre Körper und ihre Seelen keinen dauerhaften Schaden nehmen.

Wir lassen niemanden zurück lautet einer unserer Leitsprüche bei CONCORDIA. Lassern wir jetzt niemanden zurück!

In Dankbarkeit Ihre

Ulla Konrad

Lesen Sie hier das Kärtchen zu unserem Rundbrief.


Mai 2020

Noch sind wir in Österreich viel mit uns selbst beschäftigt – Krisenmodus eben. Aber langsam entspannt sich die Situation, es wird leichter. Was passiert im übrigen Europa, in Ländern, aus denen die Medien weniger berichten? Was passiert im Osten? In unseren Projektländern, wo wir seit vielen Jahren tätig sind. Dort und bei uns hat Corona viel verändert. Ist es Ihnen auch aufgefallen: viele der Bettler sind weg, die am Eingang der Supermärkte ihren Stammplatz hatten. Leider wissen wir von CONCORDIA genau, wo sie jetzt sind!

Lesen Sie hier den Brief von Ulla Konrad.
Lesen Sie hier das Kärtchen zu unserem Rundbrief.
 


Ostern 2020

Über eine holprige Piste fahre ich mit unserem Sozialarbeiter Eugen in ein kleines Dorf im Osten der Republik Moldau. Wir besuchen Cristian und seine kleine Tochter Maria. Ich war schon mehrmals hier, das Schicksal der beiden geht mir nicht aus dem Kopf.
 

Lesen Sie hier den Brief von P. Markus Inama SJ
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Advent 2019

Kiril hatte einen schwereren Start ins Leben. Von Kinderheim zu Kinderheim geschoben, entwickelte er sich zu einem verstörten, in sich gekehrten Kind. Schlussendlich hat man ihn uns anvertraut.

Lesen Sie hier den Brief von P. Markus Inama SJ

Lesen Sie hier das Kärtchen zu unserem Rundbrief.


Oktober 2019

Petko wurde in einem Slum in Sofia geboren. Er wurde eingesperrt, erniedrigt, misshandelt. Bei uns erfährt er erstmals in seinem Leben, dass Gewalt nicht "normal" ist.

Lesen Sie hier dazu den Brief von Ulla Konrad.

Lesen Sie hier mehr über die UN-Kinderrechte.


August 2019

Endlich ist es soweit: die Casa Elisabeth ist fertig. Florica ist eines der Kinder, die in der neuen familienähnlichen Wohngruppe leben werden. Ulla Konrad berichtet von ihrer ersten Begegnung mit dem kleine Mädchen.

Lesen Sie hier den Brief von Ulla Konrad.

Lesen Sie hier das Kärtchen zu unserem Rundbrief.


Juni 2019

Der kleine Angel hatte eine Sehnsucht: eine "richtige" Familie, die für ihn da ist. Wie dieser Wunsch in Erfüllung ging erzählt Ulla Konrad nach ihrem Besuch in Sofia.

Lesen Sie hier den Brief von Ulla Konrad.

Hier finden Sie das Kärtchen zu unserem Rundbrief.


März 2019

Pater Markus Inama SJ berichtet vom kleinen Ilian, der von Geburt an mehrfach behindert ist und von seiner Mutter Mariana hingebungsvoll gepflegt wird.

Lesen Sie hier den Brief von Pater Markus Inama SJ.

Hier finden Sie unser Osterkärtchen!


November 2018

Pater Markus Inama SJ berichtet von Mathei, einem kleinen Buben, der vor einem Supermarkt in Chișinău Rosen verkauft, um sein Leben zu finanzieren.

Lesen Sie hier den Brief von Pater Markus.

Hier finden Sie unser Weihnachtskärtchen!


Oktober 2018

Ulla Konrad berichtet von der CONCORDIA Grundschule am Stadtrand von Ploieşti, in der benachteiligte Kinder eine Chance auf Bildung bekommen.

Lesen Sie hier den Brief von Ulla Konrad.

Hier finden Sie nähere Informationen zu unserer Grundschule sowie einen Plan der Grundschule.


August 2018

Ulla Konrad berichtet von einem neuen Projekt, dem Hostel in Bukarest - es bietet Gästen eine Herberge und unseren Jugendlichen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Hier lesen Sie den Brief von Ulla Konrad.

Unser Kärtchen zu Eröffnung des Social Business in Bukarest.


Juni 2018

Pater Markus Inama SJ erzählt von einer besonders berührenden Begegnung mit Kindern in Sofia - lernen Sie unseren kleinen Wladi kennen.

Hier können Sie den Brief von P. Markus Inama lesen.

Unser Schulschlusskärtchen 2018.


Osterbrief 2018

Unsere Arbeit bei CONCORDIA bringt täglich Herausforderungen, manchmal ist „das Helfen“ schwer. Aber wenn wir Kindern wie dem kleinen Mihail helfen können, sind wir dankbar und erleichtert.

Hier lesen Sie den Osterbrief von Ulla Konrad.

Unser Osterkärtchen zum Brief.


Weihnachtsbrief 2017

Unser Weihnachtswunder: Eine junge Mutter findet mit ihrem Neugeborenen zu Weihnachten Herberge bei CONCORDIA Rumänien.

Hier können Sie den Weihnachtsbrief von Ulla Konrad lesen.

Unser Weihnachtskärtchen 2017.


Oktober 2017

2007 hat Pater Markus Inama SJ mit dem Aufbau des Sozialzentrums Sveti Konstantin im bulgarischen Sofia begonnen. 2017 zieht er ein Resümee des Projekts, das ihm ganz besonders am Herzen liegt.

Hier können Sie den Oktoberbrief von P. Markus Inama lesen.

FOLDER Sozialzentrum Orlandovtzi

"Wie im Dschungel"


September 2017

In unseren Pflegefamilien und Familienhäusern in der Republik Moldau nehmen wir Geschwisterkinder gemeinsam auf, damit sie in der Geborgenheit einer Familie aufwachsen können. Ulla Konrad erzählt aus der Republik Moldau.

Hier können sie den Herbstbrief von Ulla Konrad lesen.

Unsere Karte zum Rundbrief.


Juni 2017

Dass Kinder aus Armutsgründen nicht zur Schule gehen können, ist für uns unfassbar. Das darf einfach nicht sein! Ulla Konrad besucht das Armenviertel von Ploiești.

Hier können sie den Sommerbrief von Ulla Konrad lesen.

Unsere Karte zum Rundbrief.


Ostern 2017

Zu Ostern, dem christlichen Fest der Auferstehung und des Neubeginns, denke ich an Simeon, ein für mich ganz besonderes Kind.

Hier können Sie den Osterbrief von P. Markus Inama lesen.

Unser Osterkärtchen zum Brief.


Advent 2016

Ich zünde eine Kerze an und denke an meine Besuche bei Stefan und Ioana, die mit ihren vier Kindern in einem moldauischen Dorf leben. 

Hier können Sie den Adventbrief von P. Markus Inama lesen.

Unser Weihnachtskärtchen 2016.


Oktober 2016

P. Markus Inama über 25-jähriges Bestehen von CONCORDIA Sozialprojekte und Erinnerungen an seinen ersten Besuch in Sofia.

Lesen Sie hier den ganzen Rundbrief.

Folder anlässlich 25 Jahre CONCORDIA Sozialprojekte


August 2016

Brot ist etwas Existenzielles für die Kinder in Rumänien, Bulgarien und der Republik Moldau. Es gibt ihnen Trost und ein warmes Essen am Tisch bedeutet für sie Zuwendung und ein Stück Sicherheit.

Lesen Sie hier Ulla Konrads Bericht aus Rumänien.


Sommer 2016

Schock, Trauer, Wut. Nicht hinschauen, weglaufen möchte ich manchmal angesichts der Schicksale von Kindern, die von Anfang an keine Chance haben.

Lesen Sie hier den Rundbrief aus Moldau.


Ostern 2016

Ulla Konrad erzählt vom CONCORDIA Kinderhaus in Sofia.

Unseren Osterrundbrief könne sie hier lesen.


Weihnachten 2015

Pater Markus Inama erzählt aus der Republik Moldau von einer Kuh als Weihnachtswunsch.

Lesen Sie hier unseren Rundbrief zur Weihnachtszeit.


August 2015

Pater Markus Inama über seine Eindrücke in Mimiu, einer Roma-Siedlung am Stadtrand von Ploiești.

Den ganzen Rundbrief gibt's hier zum Nachlesen.


Juni 2015

Ulla Konrad besuchte die "Casa Hannes" und lernte dort zwei ungewöhliche Bewohner kennen.

Ihre Eindrücke beschreibt sie hier.


Ostern 2015

Frühling in der CONCORDIA Wohngruppe in Bankia, einem Vorort von Sofia: Die kleine Albena freut sich ganz besonders auf den Besuch von Pater Markus Inama.

Hier geht's zur Nachlese.

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